Die 1930er-Jahre waren ein erstaunliches Jahrzehnt für Simenon. Er konnte die »Produktion« an Texten herunterfahren, war aber immer noch erstaunlich produktiv. Gemessen an dem Rest der Schriftsteller:innen-Welt war er das die Jahrzehnte danach immer noch. Die Qualität nahm zu, aber nur knapp die Hälfte der Geschichten finden sich im oberen Bereich der Qualitätsskala. Als Schriftsteller ist er in diese Dekade noch in seiner Findungsphase.
Um an etwas Geld zu kommen, ist Stan gezwungen an den Hallen Kohlköpfe zu auszuladen. Keine angenehme Tätigkeit, wo es draußen Minus-Temperaturen hat. Aber das sind die geringsten Sorgen, die Stan hat. Er ist illegal in Paris und hat weder Unterkunft noch Geld. Die Perspektiven sind auch nicht gerade erfreulich. Der junge Mann kommt auf die Idee, dass ein Verbrechen ihn weiterbringen könnte. Ohne seiner Freundin etwas zu sagen, macht er sich auf den Weg. Diese findet in der Zeit Gelegenheit, etwas Boden unter den Füßen zu gewinnen. Eine Geschichte um Kampf und Entfremdung.